Mecki bei Zwerg Nase

Lesefuchsfan Charlotte Ebers von der Postcode Lotterie liest eine Mecki-Geschichte von Eduard Rhein

In Buxtehude, also ganz oben im Norden, erzählt man sich, dass alle zehn Jahre eine Kräuterhexe auf den Markt kommt und jedesmal verschwindet dann auch ein Kind in der Stadt. Nie wurde auch nur eines wiedergefunden. Und ausgerechnet als Mecki mit seinen Freunden dort vorbeikommt, sehen sie eine alte Frau, wie sie einkauft und sich das Gemüse von Jacob, dem kleinen Sohn der Marktfrau heim bringen lässt. Tatsächlich ist es genau die Hexe. Klar für die Freunde , dass jetzt sofort etwas unternommen werden muss.

Teil 2: Es ist Walpurgisnacht in der sich alle Hexen treffen und auch die Kräuterhexe ist außer Haus. Auf der Suche nach dem kleinen Jakob finden die Freunde einen hutzeligen Zwerg mit unförmiger Nase. Es ist Jakob, den die Hexe so verzaubert hat, dass selbst seine Mutter und sein Vater ihn nicht mehr wiedererkennen. Beim Barbier sieht er sich das erste Mal in einem Spiegel und ist von sich selber entsetzt. Es braucht viel Überredungskraft, damit er zur Einladung der Freunde an den Fürstenhof mitkommt.

Teil 3: Der kleine Jakob, den die Hexe zum besten Koch auf der Welt aber zugleich zum hässlichsten Menschen verzaubert hat, kommt in die fürstliche Küche und darf dort zeigen, was er kann. Der Fürst ist begeistert. Sein Freund Graf Alexander ebenso. Aber dann wird Jakob auf die Probe gestellt. Die köstliche Suppe Susemihl soll er kochen. Bloß wie, wenn doch noch das wichtige Kräutlein Susuka dazu fehlt? Dann eben ein ähnlich schmeckendes? Die Wirkung ist fatal.

Beinahe erwischen die Soldaten die alte Kräuterhexe. Aber die kann sich mit einem Zauberspruch in letzter Minute retten. Plötzlich ist sie verschwunden und mit ihr alle die kleinen Helfer-Tiere, die von der Hexe verwandelten Kinder. Statt dessen stehen plötzlich im Garten des Blumenfreundes Spitzweg lauter kleine und ein riesiger Kaktus.